Kivelingskutsche

 
Die unter der Bezeichnung "Kivelingskutsche" bekannte Köniskutsche der Kivelinge ist eine sogenannte "Staats-Berline" aus der Zeit um 1800. Aus dem Besitz des Großherzogs von Oldenburg gelangte die Kutsche zu einem unbekannten Zeitpunkt nach Osnabrück. Dort wurde sie in der Zeit um 1950 von den Kivelingen auf der Suche nach einem ansprechenden Kutschwagen entdeckt und kurzerhand käuflich erworben.
 
Zum Kivelingsfest 1996 erfolgte eine technische Renovierung zur Wiederherstellung der Fahrsicherheit. Dabei konnte die Datierung der Kutsche bestätigt werden und es wurden Reste der originalen Polsterung festgestellt.
 
Das Jahr über steht die Kutsche in einer Remise auf dem Böhmer-Hof. Sie wird aber nicht nur bei den Kivelingsfesten benutzt, sondern steht auch bei der Hochzeit eines jeden Kivelings als Hochzeitskutsche zur Verfügung.
 
[Quelle: Christian Jansen, Ehrenmitglied der Kivelinge, Kivelingszeitung 1999, Seite 55]